de-de bonanzamargot hörbar Prosagedichte, Lyrik, Kurzprosa aus eigener und fremder Feder. <br/><br/> Mehr zu lesen auf den Blogs: <br/><br/> <a href="http://bonanzamargot.twoday.net/"><img src="http://static.twoday.net/bonanzaMARGOT/images/prosa-gedichte.png" alt="prosaGEDICHTE" title="prosaGEDICHTE" /> <br/><br/> "<a href="http://abendglueck.twoday.net/">Von Nachtwachen und dicken Titten</a>" <br/><br/> Sat, 17 Nov 2018 08:38:22 +0000 PodHost Feed Generator 2.4 (https://www.podhost.de) http://www.bonanzamargot.twoday.net no no Ode eines Lastträgers
Lass meine Liebe leicht werden wie einen Sommerregen oder wie einen Groschenroman Lass sie mich in meinen Händen fühlen und formen wie ein Stück Lehm oder reiche sie mir wie eine Ansichtskarte aus fernen Landen von einer Unbekannten Lass meine Liebe fliegen wie eine Taube aus ihrem Schlag oder öffne die Schleusen an der Talsperre meines Herzens Mach, dass meine Liebe leicht wird wie ein Kolibri wie eine Schneeflocke soll sie treiben oder wie eine Spur im Wüstensand verwehen Lass sie leichter werden noch als ein Blatt Papier Lass sie fallen wie einen Kiesel in den Teich von neugierigen Kinderaugen verfolgt, bis er einsinkt in den weichen Schlick des Grundes - unerreichbar Lass mich die Last meiner Liebe verschlingen wie ein Picknick ... und zum Nachspülen ein roter Landwein ich trinke auf die leichte Liebe stoßen wir an, Geliebte, ich sehe uns in Zukunft öfter anstoßen Lass die Liebe sein wie einen Seufzer der Unbekümmertheit wie das "Klong" unserer anstoßenden Weingläser Lass sie sein wie einen Country Song gespickt mit Träumen von Freiheit und Abenteuer ... und von meinem Gesicht fallen die Fesseln der Entgleisung und Verirrung ... und von der anderen Straßenseite ruft mich deine Stimme ... und ich steige in einen Zug um zu fahren - wer weiß wohin Lass uns auf die Eisenbahnen und Bahnhöfe dieser Welt trinken Wer weiß schon, was sie bedeutet: der Liebe Last? Wenn wir sie schon tragen müssen dann lass sie leicht sein leicht wie ein Witz des Spaßmachers leicht wie die Rede des Verführers leicht wie ein Wiegenlied leicht wie Zigarrenrauch, wie Leuchtreklame wie das Wenden einer Seite in einem Journal leicht wie die Müdigkeit des Tagträumers wie mein Atem zu dir ... (1990) ]]>
Fri, 17 Oct 2008 17:14:39 +0200 https://bonanzamargot.podspot.de/post/ode-eines-lasttragers 7243b40f8818f2231b7d4a08e2e5dd27
Lass meine Liebe leicht werden wie einen Sommerregen oder wie einen Groschenroman Lass sie mich in meinen Händen fühlen und formen wie ein Stück Lehm oder reiche sie mir wie eine Ansichtskarte aus fernen Landen von einer Unbekannten Lass meine Liebe fliegen wie eine Taube aus ihrem Schlag oder öffne die Schleusen an der Talsperre meines Herzens Mach, dass meine Liebe leicht wird wie ein Kolibri wie eine Schneeflocke soll sie treiben oder wie eine Spur im Wüstensand verwehen Lass sie leichter werden noch als ein Blatt Papier Lass sie fallen wie einen Kiesel in den Teich von neugierigen Kinderaugen verfolgt, bis er einsinkt in den weichen Schlick des Grundes - unerreichbar Lass mich die Last meiner Liebe verschlingen wie ein Picknick ... und zum Nachspülen ein roter Landwein ich trinke auf die leichte Liebe stoßen wir an, Geliebte, ich sehe uns in Zukunft öfter anstoßen Lass die Liebe sein wie einen Seufzer der Unbekümmertheit wie das "Klong" unserer anstoßenden Weingläser Lass sie sein wie einen Country Song gespickt mit Träumen von Freiheit und Abenteuer ... und von meinem Gesicht fallen die Fesseln der Entgleisung und Verirrung ... und von der anderen Straßenseite ruft mich deine Stimme ... und ich steige in einen Zug um zu fahren - wer weiß wohin Lass uns auf die Eisenbahnen und Bahnhöfe dieser Welt trinken Wer weiß schon, was sie bedeutet: der Liebe Last? Wenn wir sie schon tragen müssen dann lass sie leicht sein leicht wie ein Witz des Spaßmachers leicht wie die Rede des Verführers leicht wie ein Wiegenlied leicht wie Zigarrenrauch, wie Leuchtreklame wie das Wenden einer Seite in einem Journal leicht wie die Müdigkeit des Tagträumers wie mein Atem zu dir ... (1990) ]]>
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der fragende mensch
absurd, absurd - ist mein gefühl irgendwas stimmt nicht mit mir oder mit der welt nicht nur die erde es ist verrückt ich glaube nicht an gott auch nicht an unseren verstand außerdem ist es lustig aber auf die dauer langweilig wenn man halt so lebt im großen und ganzen zufrieden weil man sich die fragen spart weil es unsinn ist zu fragen warum das alles so ist und nicht anders ich suche den menschen der die fragen stellt der mir das gefühl gibt nicht allein zu sein ich kann mich nicht einfügen wie man es wünscht scheinheilig die freiheit verspricht - ekelhaft! in mir ist traurigkeit es wird oft eng mit den erwartungen die diese welt an mich stellt oft schreie ich ganz still in mich hinein wegen der hoffnung die kommt und geht wegen der triebe die irgendwo - ganz tief nach leben verlangen (1981) ein gedicht aus meinen schreib-anfängen ]]>
Mon, 22 Sep 2008 14:51:50 +0200 https://bonanzamargot.podspot.de/post/der-fragende-mensch-1 674f422e50096b757d624fc3fd8da926
absurd, absurd - ist mein gefühl irgendwas stimmt nicht mit mir oder mit der welt nicht nur die erde es ist verrückt ich glaube nicht an gott auch nicht an unseren verstand außerdem ist es lustig aber auf die dauer langweilig wenn man halt so lebt im großen und ganzen zufrieden weil man sich die fragen spart weil es unsinn ist zu fragen warum das alles so ist und nicht anders ich suche den menschen der die fragen stellt der mir das gefühl gibt nicht allein zu sein ich kann mich nicht einfügen wie man es wünscht scheinheilig die freiheit verspricht - ekelhaft! in mir ist traurigkeit es wird oft eng mit den erwartungen die diese welt an mich stellt oft schreie ich ganz still in mich hinein wegen der hoffnung die kommt und geht wegen der triebe die irgendwo - ganz tief nach leben verlangen (1981) ein gedicht aus meinen schreib-anfängen ]]>
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zuerst war das wort
zuerst war das wort ein wort, so lang wie ein buch ätzend, ätzend lang ein wort, das eine bibliothek füllt oder alle, alle bibliotheken der welt zusammen ein wort, das auszusprechen viele jahre dauern würde unzählige, unzählige menschenleben lang seit anbeginn der zeit betet der schöpfer das wort den lebensplan für alle dinge und lebewesen ein wort, das älter und älter wird und dunkler wie die vergangenheit ein wort, das kein computer je erfassen wird niemals, niemals weil auch die zukunft geschrieben steht ein wort, das kein ende kennt denn das ende ist selbst teil des wortes, ist selbst teil ein wort, das ein empfindsames herz wohl spürt wie eine melodie wie den blues des lebens ja wie den blues des lebens



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Fri, 23 May 2008 16:25:51 +0200 https://bonanzamargot.podspot.de/post/zuerst-war-das-wort 51ae600875580546298db99c099e30f2
zuerst war das wort ein wort, so lang wie ein buch ätzend, ätzend lang ein wort, das eine bibliothek füllt oder alle, alle bibliotheken der welt zusammen ein wort, das auszusprechen viele jahre dauern würde unzählige, unzählige menschenleben lang seit anbeginn der zeit betet der schöpfer das wort den lebensplan für alle dinge und lebewesen ein wort, das älter und älter wird und dunkler wie die vergangenheit ein wort, das kein computer je erfassen wird niemals, niemals weil auch die zukunft geschrieben steht ein wort, das kein ende kennt denn das ende ist selbst teil des wortes, ist selbst teil ein wort, das ein empfindsames herz wohl spürt wie eine melodie wie den blues des lebens ja wie den blues des lebens



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Ich Tue, Also Bin Ich
ich schlafe, ich träume auch wenn ich wach bin ich schlafe mit Augen offen Ohren, die lauschen dem Saxophonspieler in der Sonne ich schlafe der Cidre warm ich schlafe, ich träume auch wenn ich wach bin die Augen offen der Cidre warm die Kehle hinunter ich schlafe, ich träume auf einem Mäuerchen in der Sonne die Augen offen Ohren, die lauschen dem Saxophonspieler ich schlafe auch wenn ich wach bin ich träume inmitten eines Menschenparks die Fußgängerzone wie ein Laufband ich schlafe, ich träume auch wenn ich wach bin die Augen offen in der Sonne Ohren, die lauschen dem Saxophonspieler (14.03.2000)]]>
Thu, 22 May 2008 19:02:14 +0200 https://bonanzamargot.podspot.de/post/ichtuealsobinich e0ba9a8a2e0bac1f54614aee1163ef6c
ich schlafe, ich träume auch wenn ich wach bin ich schlafe mit Augen offen Ohren, die lauschen dem Saxophonspieler in der Sonne ich schlafe der Cidre warm ich schlafe, ich träume auch wenn ich wach bin die Augen offen der Cidre warm die Kehle hinunter ich schlafe, ich träume auf einem Mäuerchen in der Sonne die Augen offen Ohren, die lauschen dem Saxophonspieler ich schlafe auch wenn ich wach bin ich träume inmitten eines Menschenparks die Fußgängerzone wie ein Laufband ich schlafe, ich träume auch wenn ich wach bin die Augen offen in der Sonne Ohren, die lauschen dem Saxophonspieler (14.03.2000)]]>
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an diesem abend
an diesem abend passiert es da öffne ich dich und trinke dich leer an diesem abend entschuldige, daß ich mich wiederhole und an anderen tagen sah ich dich nicht mal ich hatte plötzlich durst und hatte nichts anderes im haus mann, ich liebe dich! ich trinke dich aus einem glas am schluß bist du zwar nur noch `ne leere flasche aber was rede ich ich liebe dich und irgendwann liegst du in scherben (1982) ]]>
Tue, 29 Apr 2008 15:21:06 +0200 https://bonanzamargot.podspot.de/post/an-diesem-abend 7ef678a834b58aa725efbd2ea93a7432
an diesem abend passiert es da öffne ich dich und trinke dich leer an diesem abend entschuldige, daß ich mich wiederhole und an anderen tagen sah ich dich nicht mal ich hatte plötzlich durst und hatte nichts anderes im haus mann, ich liebe dich! ich trinke dich aus einem glas am schluß bist du zwar nur noch `ne leere flasche aber was rede ich ich liebe dich und irgendwann liegst du in scherben (1982) ]]>
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aufruf
leben!leben!leben! flammen der revolution wünsche ich in unsere herzen auf den schlachtfeldern sind die herzen gläsern gesichter, drückt euch aneinander schaut nur, die erde ist rund wie? die erde ist rund? was wissen wir davon? die berge sehen die flüsse fließen und wolken fliegen gen horizont über die wasser und das land über die zahllosen schlachtfelder vielfältig!vielfältig!vielfältig! gesichter, drückt euch aneinander was sehe ich, was nicht gleich wäre? im leben wie im tod - zu allen zeiten und in allen räumen und dingen in der gesamtheit und in der nichtigkeit in allen größen ... dabei - zerspringen unsere herzen auf den schlachtfeldern der ideen wohlan!wohlan!wohlan! wie die tropfen teil der fluten und die fluten teil des ozeans gesichter!wir sind die tropfen und vewenden uns darauf, die fluten, vielleicht den ozean zu erobern - es ist alles wasser leben!leben!leben! tod dem schlachtfeld des materialismus tod dem schlachtfeld des kapitalismus tod den schlachtfeldern aller ismen und religionen tod allen schlachtfeldern auf dem erdball es lebe die revolution in unseren herzen (1985)]]>
Tue, 29 Apr 2008 15:00:48 +0200 https://bonanzamargot.podspot.de/post/aufruf-1 c0df7e0396dc7e8424cac49c7e784aea
leben!leben!leben! flammen der revolution wünsche ich in unsere herzen auf den schlachtfeldern sind die herzen gläsern gesichter, drückt euch aneinander schaut nur, die erde ist rund wie? die erde ist rund? was wissen wir davon? die berge sehen die flüsse fließen und wolken fliegen gen horizont über die wasser und das land über die zahllosen schlachtfelder vielfältig!vielfältig!vielfältig! gesichter, drückt euch aneinander was sehe ich, was nicht gleich wäre? im leben wie im tod - zu allen zeiten und in allen räumen und dingen in der gesamtheit und in der nichtigkeit in allen größen ... dabei - zerspringen unsere herzen auf den schlachtfeldern der ideen wohlan!wohlan!wohlan! wie die tropfen teil der fluten und die fluten teil des ozeans gesichter!wir sind die tropfen und vewenden uns darauf, die fluten, vielleicht den ozean zu erobern - es ist alles wasser leben!leben!leben! tod dem schlachtfeld des materialismus tod dem schlachtfeld des kapitalismus tod den schlachtfeldern aller ismen und religionen tod allen schlachtfeldern auf dem erdball es lebe die revolution in unseren herzen (1985)]]>
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Die Poetentankstelle
Vergeblich suche ich die Leichtigkeit finde etwas Zerstreuung beim Blättern durch die Lyrik von Nazim Hikmet weihnachtliche Illumination vor der Kneipentür die Nacht hat sich den Tag gepackt ich sitze auf einer verwetzten Holzbank das Bier griffbereit vor mir gäbe es doch eine Poetentankstelle für das Auftanken unserer leeren Köpfe zu gegebener Zeit an dem opulenten Arsch der Bedienung kommen meine Blicke nicht vorbei ihre Augen sind ständig entzündet, und ihr lächelnder Mund wie eine Mondsichel - die Kneipe ein kurzer Schlauch Geborgenheit Vergeblich suche ich die Leichtigkeit Gedanken huschen wie lästige Fruchtfliegen vor meinem Geist die Reise vom Heute in das Morgen ist Unruhe bin ich der Gast, der auf der verwetzten Holzbank sitzt das Bierglas ansetzend die Lyrik von Nazim Hikmet vor Augen wie den opulenten Arsch der Bedienung? gäbe es doch eine Poetentankstelle für das Auftanken unserer leeren Köpfe zu gegebener Zeit die fremden Menschen rücken in mein Gefühl als wären sie Kunstwerke einer liebevoll arrangierten Ausstellung Öllampen brennen auf den Kneipentischen der freie Bauchnabel einer Frau, die sich streckt die Mutter hebt das Baby aus dem Kinderwagen und wiegt es an ihrer Brust das kleine Wesen fasst sich einen Finger unsere Augen leuchten Die Nacht, die den Tag geholt hat die Kälte der illuminierten Stadt im Winter vergeblich suche ich die Leichtigkeit ich leide unter einem chronischen Katarrh der Seele gäbe es doch eine Poetentankstelle für das Auftanken meines leeren Kopfes zu gegebener Zeit ]]>
Thu, 24 Apr 2008 14:50:13 +0200 https://bonanzamargot.podspot.de/post/die-poetentankstelle c7faa019d38e45a0023a609a29a8895f
Vergeblich suche ich die Leichtigkeit finde etwas Zerstreuung beim Blättern durch die Lyrik von Nazim Hikmet weihnachtliche Illumination vor der Kneipentür die Nacht hat sich den Tag gepackt ich sitze auf einer verwetzten Holzbank das Bier griffbereit vor mir gäbe es doch eine Poetentankstelle für das Auftanken unserer leeren Köpfe zu gegebener Zeit an dem opulenten Arsch der Bedienung kommen meine Blicke nicht vorbei ihre Augen sind ständig entzündet, und ihr lächelnder Mund wie eine Mondsichel - die Kneipe ein kurzer Schlauch Geborgenheit Vergeblich suche ich die Leichtigkeit Gedanken huschen wie lästige Fruchtfliegen vor meinem Geist die Reise vom Heute in das Morgen ist Unruhe bin ich der Gast, der auf der verwetzten Holzbank sitzt das Bierglas ansetzend die Lyrik von Nazim Hikmet vor Augen wie den opulenten Arsch der Bedienung? gäbe es doch eine Poetentankstelle für das Auftanken unserer leeren Köpfe zu gegebener Zeit die fremden Menschen rücken in mein Gefühl als wären sie Kunstwerke einer liebevoll arrangierten Ausstellung Öllampen brennen auf den Kneipentischen der freie Bauchnabel einer Frau, die sich streckt die Mutter hebt das Baby aus dem Kinderwagen und wiegt es an ihrer Brust das kleine Wesen fasst sich einen Finger unsere Augen leuchten Die Nacht, die den Tag geholt hat die Kälte der illuminierten Stadt im Winter vergeblich suche ich die Leichtigkeit ich leide unter einem chronischen Katarrh der Seele gäbe es doch eine Poetentankstelle für das Auftanken meines leeren Kopfes zu gegebener Zeit ]]>
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bewusst
sieh den schatten von mir und dass ich hier stehe ganz fest und dass mir der tag die tränen abwischt und mich der wind ganz zart umwehe ]]>
Thu, 24 Apr 2008 13:36:42 +0200 https://bonanzamargot.podspot.de/post/bewusst ec9a4f3a52ce63b37187c8c39216fa38
sieh den schatten von mir und dass ich hier stehe ganz fest und dass mir der tag die tränen abwischt und mich der wind ganz zart umwehe ]]>
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